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PFORZHEIM
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SPT (Standard Penetration Test) in Pforzheim – Baugrunderkundung mit Erfahrung

Geotechnik mit regionalem Urteilsvermögen.

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Ein Neubauprojekt oberhalb der Würm, direkt am Hang – der Bauherr war überrascht, wie stark die Schlagzahlen innerhalb weniger Meter abfielen. Genau dort zeigt sich, warum der SPT (Standard Penetration Test) in Pforzheim mehr ist als eine Routinebohrung. Die Stadt liegt eingebettet zwischen Schwarzwaldausläufern und den Flussterrassen von Enz, Nagold und Würm, was zu einem kleinräumigen Wechsel von Verwitterungshorizonten und Auelehmen führt. Pforzheim zählt über 125.000 Einwohner, und die rege Bautätigkeit in Hanglagen erfordert eine belastbare Baugrunduntersuchung – nicht nur für den Lastabtrag, sondern auch für die Einschätzung von Setzungsdifferenzen. Wir kombinieren den SPT-Versuch oft mit einer Korngrößenanalyse, wenn feinkörnige Lagen anstehen, und prüfen bei sandigen Kiesen die Lagerungsdichte direkt über die N-Werte.

Die Schlagzahl N30 allein ist keine Bemessungsgröße – erst die Korrelation mit lokaler Bohrerfahrung macht den SPT in Pforzheim belastbar.

Unsere Leistungsbereiche

Unser Ansatz

In Pforzheim sehen wir regelmäßig, dass die pleistozänen Terrassenschotter über dem Buntsandstein eine hervorragende Tragfähigkeit liefern – solange sie nicht von Lösslehm überdeckt sind. Der SPT-Versuch wird bei uns nach DIN EN ISO 22476-3 mit einem automatischen Fallhammer und Seilschlagbohrung niedergebracht. Wir dokumentieren die Schlagzahlen pro 15 cm Eindringung und leiten daraus die Konsistenz bindiger oder die Lagerungsdichte nichtbindiger Böden ab. Für Bauvorhaben in der Nordstadt oder im Bereich Brötzingen, wo der Übergang vom Auenlehm zum Schotter abrupt sein kann, empfiehlt sich ergänzend eine CPT-Sondierung, um den Schichtverlauf quasi-kontinuierlich zu erfassen. Unser Labor ist nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert und führt die Probenansprache direkt vor Ort durch – ein entscheidender Vorteil, wenn die Kernkisten später im Bauamt vorgelegt werden müssen.
SPT (Standard Penetration Test) in Pforzheim – Baugrunderkundung mit Erfahrung
Technische Referenz — Pforzheim

Lokale Besonderheiten

Im Gebiet um die Wilferdinger Höhe stehen oft Reste des Oberen Buntsandsteins an, während sich im Osten der Stadt, Richtung Eutingen, mächtige Lösslehmdecken gebildet haben. Wer in Pforzheim beide Untergrundtypen mit derselben Sondierstrategie untersucht, riskiert Fehleinschätzungen bei der zulässigen Bodenpressung. Die größte Gefahr liegt in der Verwechslung von locker gelagerten Auffüllungen mit natürlich gewachsenen Kiesen – die Schlagzahlen können ähnlich niedrig ausfallen, die Setzungsprognose unterscheidet sich aber fundamental. In der Dillsteiner Straße oder entlang der alten Enz-Auen ist mit anthropogenen Auffüllungen zu rechnen, die beim SPT-Versuch oft einen sprunghaften Anstieg der Schlagzahlen auf Geröllhorizonten zeigen. Wir interpretieren solche Anomalien immer im Kontext der geologischen Karte von Pforzheim und ergänzen die SPT-Bohrung bei Bedarf durch eine Rammsondierung nach DIN EN ISO 22476-2.

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Maßgebliche Normen

DIN EN ISO 22476-3:2005 – Felduntersuchungen, Standard Penetration Test, DIN 4020 – Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke, DIN EN 1997-2 (Eurocode 7) – Erkundung und Untersuchung des Baugrunds

Technische Daten

ParameterTypischer Wert
NormDIN EN ISO 22476-3:2005
Bohrdurchmesser100 bis 200 mm (Seilschlag)
GestängeBW-Gestänge, 54 mm Durchmesser
Fallhammer63,5 kg, automatisch, 760 mm Fallhöhe
Eindringstrecke3 × 150 mm = 450 mm (N30 aus letzten 300 mm)
KorrekturfaktorenCN, CR, CS nach Liao & Whitman / Skempton
Maximale Tiefe15–25 m (abhängig vom Untergrund)
ErgebnisausgabeSchlagzahldiagramm, N60, (N1)60, Ableitung Reibungswinkel

Gängige Fragen

Wie viele SPT-Bohrungen brauche ich für ein Einfamilienhaus in Pforzheim?

Für ein Einfamilienhaus in Pforzheim sind nach DIN 4020 mindestens 2 bis 3 direkte Aufschlüsse erforderlich, abhängig von der Grundfläche und den Untergrundverhältnissen. Bei Hanglage, wie sie im Süden der Stadt häufig vorkommt, erhöht sich die Anzahl um mindestens einen weiteren Aufschluss je Gründungsebene. Die Bohrtiefe sollte mindestens 6 m unter Gründungssohle betragen, bei Setzungsempfindlichkeit auch tiefer.

Welche Kosten entstehen für einen SPT-Versuch in der Region Pforzheim?

Für eine SPT-Bohrung mit fachtechnischer Begleitung und Vor-Ort-Ansprache liegen die Kosten in Pforzheim typischerweise zwischen €420 und €700 pro Aufschluss, abhängig von der Bohrtiefe, der Zugänglichkeit des Geländes und dem erforderlichen Gestänge. Darin enthalten sind Probenahme, Schlagzahldiagramm und die Einbindung in den Geotechnischen Bericht.

Warum wird der SPT in Hanglagen von Pforzheim anders bewertet als im Tal?

In den Hanglagen von Pforzheim, etwa am Wartberg oder im Bereich Buckenberg, stehen oft geringmächtige Verwitterungsdecken über klüftigem Buntsandstein an. Die Schlagzahlen können hier durch Gesteinsfragmente im Bohrgut verzerrt werden – wir korrigieren solche Effekte mit Überlagerungsdruckfaktoren und interpretieren den SPT immer gemeinsam mit der Makroansprache der Kernkisten. Im Talbereich dominieren dagegen quartäre Kiese und Sande, bei denen die Lagerungsdichte direkt aus N30 abgeleitet werden kann.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Pforzheim und Umgebung.

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