Ein häufiger Fehler, den wir in Pforzheim immer wieder beobachten, ist die Annahme, dass ein genehmigter Verbauplan automatisch für Stabilität sorgt. Die Realität am Enz-Hang oder auf dem Muschelkalk ist oft eine andere: Wetterstürze, unerwartete Schichtwechsel oder ein plötzlich ansteigender Grundwasserspiegel in den Auen verwandeln eine Baugrube innerhalb von Stunden in eine kritische Zone. Genau hier setzt die geotechnische Baugrubenüberwachung an. Wir begleiten den Aushub messtechnisch – nicht nur, um Vorgaben zu erfüllen, sondern um handfeste Überraschungen zu vermeiden. Für tiefere Einschnitte kombinieren wir diese Überwachung oft mit den Erkenntnissen aus unserem CPT-Versuch, der uns schon vor dem Bagger die Schichtgrenzen präzise aufzeigt.
Eine stabile Baugrube in Pforzheim definiert sich nicht über den Baufortschritt, sondern über die kontinuierliche Bestätigung, dass der Baugrund sich so verhält wie prognostiziert.



