Ein Ingenieurbüro plante eine Tiefgarage in der Pforzheimer Nordstadt, direkt am Hang zum Nagoldtal. Die ersten Rammkernbohrungen zeigten ein völlig uneinheitliches Bild: massiver Muschelkalk wechselte sich mit zersetzten Gesteinszonen ab. Die Planung stand. Dann setzten wir die seismische Tomographie ein. Mit einem Messprofil von 115 Metern Länge konnten wir die Felsoberkante und die internen Verwitterungsgrade lückenlos abbilden. Das ist der entscheidende Vorteil: Statt punktueller Bohrlochinformationen erhalten Sie ein durchgehendes Untergrundmodell. Gerade in Pforzheim, wo die Talaue der Enz auf die steilen Hänge des Schwarzwalds trifft, ist die Variabilität des Baugrunds extrem. Die seismische Refraktion liefert hier die notwendige Datendichte für eine belastbare Ausschreibung.
Mit einer seismischen Tomographie erfassen wir den Schichtverlauf auf 100 Metern Profillänge – und das ganz ohne einen einzigen Bohrmeter im Vorfeld.



