Der Klassiker in Pforzheim: Eine Baugrube an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße wird freigelegt, und im Aushub wechseln sich verwitterte Buntsandsteinbänke mit weichen Auelehm-Linsen ab. Ohne abgestimmte Injektionsbemessung wird aus dieser Heterogenität schnell ein Kostenrisiko – unkontrolliertes Eindringen des Injektionsguts in offene Klüfte, während der Feinkornbereich kaum erreicht wird. Unser Team quantifiziert diesen Kontrast vorab. Dazu greifen wir auf Bohrkerne aus der SPT-Bohrung zurück, um die Durchlässigkeit der einzelnen Horizonte zu bestimmen und das Injektionsschema exakt auf den Schichtenaufbau abzustimmen. In Pforzheim, wo 126.000 Einwohner in einem Talkessel mit steilen Prallhängen leben, ist diese Präzision keine akademische Übung, sondern tägliche Praxis.
In Pforzheim bestimmt nicht die Presse, sondern die Geologie den Injektionserfolg – von der Muschelkalkkluft bis zum Auelehm.



