Die DIN 18122 definiert die Atterberg-Grenzen als zentrales Klassifikationsmerkmal bindiger Böden. In Pforzheim gewinnt diese Prüfung an Bedeutung, sobald Auelehm, Keuperton oder verwitterter Muschelkalk anstehen – und das ist entlang der Enz und in den Hanglagen oberhalb der Wilferdinger Höhe fast überall der Fall.
Unsere Atterberg-Grenzen-Bestimmung im laborakkreditierten Verfahren liefert Fließgrenze und Ausrollgrenze innerhalb von zwei Werktagen. Der Kennwert entscheidet über Aushubklasse, Verdichtbarkeit und Frostempfindlichkeit. Pforzheimer Baugrund reagiert empfindlich auf Wasserzutritt. Wer hier ohne gesicherte Konsistenzzahlen gründet oder Leitungen verlegt, riskiert Setzungen durch Volumenänderung des Bodens. Wir arbeiten mit demselben Probenmaterial, das wir auch für die Korngrößenanalyse aufbereiten.
Die Plastizitätszahl allein bestimmt, ob ein bindiger Boden als schwer verdichtbar oder als ausreichend tragfähig für Streifenfundamente eingestuft wird.



